Shemny Rosa studiert Rechtswissenschaften und absolviert ein Hochschulpraktikum im Bereich Wasserwirtschaft beim Tiefbauamt der Bau- und Verkehrsdirektion in Biel.

«Neben meinem Masterstudium in Rechtswissenschaften hatte ich die Möglichkeit, ein Praktikum im Bereich Wasserwirtschaft beim Tiefbauamt der Bau- und Verkehrsdirektion in Biel zu absolvieren.
Die Tage sind abwechslungsreich. Am Morgen schreibe ich im Büro einen Bericht, und am Nachmittag sieht man mich vielleicht zusammen mit den Projektleitenden an einem Fluss. Man könnte meinen, ein Gewässer sei ein natürliches Phänomen ohne Einfluss von Menschen. Aber durch dieses Praktikum schärft sich mein Blick immer mehr und die vielen notwendigen Projekte, die damit verbunden sind, werden sichtbar.
Durch dieses Praktikum treffe ich viele neue Menschen, beispielsweise in Schlichtungsverfahren, wenn Vertretende von Gemeinden Projektleitende hinzuziehen möchten. Oder auch bei einer Besprechung zur Verbesserung einer Gefahrenkarte, zu der Verbände Projektleitende einberufen. Ich schätze diesen Austausch mit all diesen Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Meiner Meinung nach macht genau das die Projekte lebendig.
Was die Arbeitsbedingungen angeht, finde ich, dass der Kanton Bern als Arbeitgeber sich wirklich um seine Mitarbeitenden kümmert – und in meinem Fall auch um seine Praktikantinnen und Praktikanten.
Ich wohne in Lausanne, aber dank Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten muss ich nicht auf meine weiteren Aktivitäten verzichten, wie zum Beispiel mein Volleyballtraining. Diese Flexibilität ermöglicht es mir, von dem zweisprachigen Umfeld in Biel zu profitieren und auch neue soziale und kulturelle Zusammenhänge kennenzulernen, die sich von denen in der Westschweiz unterscheiden können.
Ausserdem organisiert der Kanton Bern gemeinsame Weiterbildungen für seine Praktikantinnen und Praktikanten. Wir nutzen diese Gelegenheit, um andere Praktikantinnen und Praktikanten kennenzulernen, die einen anderen beruflichen Hintergrund haben und in anderen Funktionen innerhalb des Kantons arbeiten. Es ist immer eine echte Freude, sie zu treffen, sei es bei einer Weiterbildung im Projektmanagement oder bei einem gemeinsamen Essen in der Stadt Bern.»